Antivirus and Security Software from Sophos

Online-Support

Produktpflege

Kontakt

Support-Services

Sicherheitsanfälligkeit: MS10-001 – Sicherheitsanfälligkeit im Embedded OpenType-Schriftartmodul kann Remotecodeausführung ermöglichen (972270)

Zurück zur Liste der aktuellen Sicherheitslücken.

Wenn Sie auf die Links in der linken Spalte klicken, werden Details angezeigt.

 Details
Name der Sicherheitslücke/kurze Erklärung

MS10-001 – Sicherheitsanfälligkeit im Embedded OpenType-Schriftartmodul kann Remotecodeausführung ermöglichen (972270)

CVE-/CAN-NameCVE-2010-0018
Bedrohungsstufe (Hersteller)Kritisch
Bedrohungsstufe (SophosLabs)Mittelschwer
Lösung

MS10-001

Erklärung des HerstellersDieses Sicherheitsupdate behebt eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Windows. Die Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer in Clientanwendungen wie Microsoft Internet Explorer, Microsoft Office PowerPoint oder Microsoft Office Word, die EOT-Schriftarten darstellen können, Inhalte anzeigt, die in einer speziell gestalteten EOT-Schriftart (Embedded OpenType) dargestellt werden. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen.
Anmerkungen der SophosLabsObwohl es sich um eine schwerwiegende Sicherheitsanfälligkeit handelt, wird CVE-2010-0018 nur auf der Windows 2000 Service Pack 4 Plattform mit kritisch bewertet. In Anbetracht dessen, dass es sich hier um ein relativ altes Betriebssystem handelt, die Sicherheitsanfälligkeit nicht öffentlich gemeldet wurde und bisher keine Samples bekannt sind, wird die Sicherheitsanfälligkeit von den SophosLabs als mittelschwere Bedrohung eingestuft.
Testergebnis von den SophosLabs
Bekannter Missbrauch der SicherheitslückeZum Zeitpunkt der Veröffentlichung des vorliegenden Artikels lagen den SophosLabs keine Hinweise auf Missbrauch der Sicherheitslücke vor. Sollte sich dies ändern, werden Samples von den Sophos Labs analysiert und entsprechende Maßnahmen ergriffen.
Eingang des ersten Samples
Erkennungsdatum12. Januar 2010
Betroffene Software

Microsoft Windows 2000 Service Pack 4
Windows XP Service Pack 2
Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2
Windows Server 2003 Service Pack 2
Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2
Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme
Windows Vista, Windows Vista Service Pack 1 und Windows Vista Service Pack 2
Windows Vista x64 Edition, Windows Vista x64 Edition Service Pack 1 und Windows Vista x64 Edition Service Pack 2
Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme und Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2*
Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2* 
Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2
Windows 7 für 32-Bit-Systeme 
Windows 7 für x64-basierte Systeme 
Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme*
Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme

* Server Core-Installation ist nicht betroffen.

Links zu diesem Themahttp://www.microsoft.com/technet/security/bulletin/MS10-010.mspx
http://cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=cve-2010-0018
QuelleMAPP
Updates12. Januar 2010: erste Analyse

Begriffserklärung

Name der Sicherheitslücke/kurze Erklärung:
Herstellerkennung und kurze Erläuterung des Übergriffs.

CVE-/CAN-Name:
Aktueller CVE-Name. Wenn noch kein CVE-Name zugewiesen wurde, wird vorübergehend der CAN-Name verwendet.

Bedrohungsstufe (Hersteller):

Einstufung der Bedrohung von Herstellerseite

Bedrohungsstufe (SophosLabs):
Einstufung der Bedrohung durch SophosLabs

  • GERINGES RISIKO – Die Wahrscheinlichkeit, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird, ist gering.
  • MITTLERES RISIKO – Es ist möglich, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird.
  • HOHES RISIKO – Die Wahrscheinlichkeit, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird, ist hoch.
  • KRITISCHES RISIKO – Es ist davon auszugehen, dass Malware über diese Schwachstelle in Computer eingeschleust wird.

Lösung:
Patch des Herstellers sowie empfohlene Lösung bzw. provisorische Lösung (falls vorhanden).

Erklärung des Herstellers:
Zusammenfassung der Ursachen und möglichen Auswirkungen der Schwachstelle vom Hersteller.

Anmerkungen von SophosLabs:
Ansichten und Erkenntnisse von Sophos Labs in Bezug auf die genannte Sicherheitslücke.

Testergebnis von SophosLabs:
Details aus dem Testbericht von SophosLabs (falls vorhanden). Die Testumgebung der Labs ist unter Umständen nicht mit Ihrer Benutzerumgebung vergleichbar.

Bekannter Missbrauch der Sicherheitslücke:
Liste bekannter Sicherheitslücken (falls vorhanden).

Eingang des ersten Samples:
Datum, an dem das erste Sample von SophosLabs gesichtet wurde.

Erkennungsdatum:
Datum der ersten (bekannten) Veröffentlichung eines Sicherheitshinweises.

Betroffene Software:
Gefährdete Plattformen und Softwareversionen.

 

 

Wenn Sie weitere Informationen oder Unterstützung benötigen, wenden Sie sich bitte an den technischen Support.