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Desinfizieren von Portable Executables

Hinweis: Diese Hinweise gelten nicht für alle Programmviren. In den Virenanalysen der einzelnen Viren finden Sie vollständige Details dazu, wie der Virus zu behandeln ist. Wenn eine Virenkennungsdatei (IDE) erforderlich ist, laden Sie diese auf eine Diskette herunter.

  1. Enterprise Console oder Sophos Control Center
  2. Desinfizieren von Portable Executables mit Sophos Anti-Virus für Windows, Version 7
  3. Desinfizieren von Portable Executables unter Windows NT/2000/XP/2003
  4. Desinfizieren von Portable Executables unter Windows 95/98
  5. Desinfizieren oder Entfernen von Portable Executables auf anderen Plattformen

1. Enterprise Console oder Sophos Control Center

Über Enterprise Console oder Sophos Control Center können Sie Portable Executables in einem Netzwerk von Viren bereinigen.

2. Desinfizieren von Portable Executables mit Sophos Anti-Virus für Windows, Version 7

Um einen PE-Programmvirus zu entfernen:

Wenn Sophos Anti-Virus Dateien nicht desinfizieren kann, weil sie vom Betriebssystem offengehalten werden, notieren Sie sich die Namen der Dateien und gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Laden Sie eine Notfallkopie von SAV32CLI herunter. Starten Sie diese Datei auf einem virenfreien Windows-System, um den Inhalt in einen SAV32CLI-Ordner auf einem Medium zu extrahieren, das schreibgeschützt werden kann. Kopieren Sie den erstellten SAV32CLI-Ordner auf einen Datenträger, der schreibgeschützt werden kann. Fügen Sie alle relevanten IDEs zu diesem Ordner hinzu und aktivieren Sie den Schreibschutz für die Diskette (auf einer CD/R oder CD/RW schließen Sie die Sitzung).
  2. Starten Sie den Computer erneut im abgesicherten Modus mit Befehlseingabe.
  3. Legen Sie beim infizierten Computer die CD in das CD-Laufwerk (D: in diesem Beispiel) ein. Geben Sie Folgendes in die Eingabeaufforderung ein:

    D:

    , um auf das CD-Laufwerk zuzugreifen. Geben Sie anschließend Folgendes ein:

    CD SAV32CLI

    Geben Sie dann

    SAV32CLI -DI -P=C:\LOGFILE.TXT

    um den Virus zu desinfizieren.

    Alle anderen Dateien müssen gelöscht werden. Einige davon wurden vom Virus abgelegt und müssen nicht wiederhergestellt werden. Andere sollten von Sicherungskopien abgerufen werden.

    SAV32CLI -REMOVE -P=C:\REMOVLOG.TXT

    Dieser Befehl schreibt einen Report in das Stammverzeichnis des C:-Laufwerks. Mithilfe dieses Reports kann überprüft werden, welche gelöschten Dateien aus Sicherungskopien wiederhergestellt werden sollten.

    Wenn in Windows 2000/XP/2003/Vista der Desinfektions- und Löschvorgang beendet sind, starten Sie den Computer erneut in Windows.

    Installieren Sie Sophos Anti-Virus oder installieren Sie Sophos Anti-Virus erneut und starten Sie eine Überprüfung aller Dateien, um sicherzustellen, dass der Virus nicht mehr vorhanden ist.

  4. Überprüfen Sie im abgesicherten Modus alle in den Wiederherstellungshinweisen der Virenanalyse erwähnten Registrierungseinträge und bearbeiten Sie diese bei Bedarf. Wenn die Probleme weiterhin auftreten, wenden Sie sich an den technischen Support.

3. Desinfizieren von Portable Executables unter Windows NT/2000/XP/2003

Auf einem leicht infizierten Computer mit Windows NT/2000/XP/2003, auf dem keine wichtigen Dienste infiziert wurden, ist es möglich, dass SAV32CLI von einer Befehlseingabe mit dem -DI-Switch ausgeführt werden kann.

Sehen Sie zuerst in den Wiederherstellungshinweisen der Virenanalyse nach, ob Sie vor (und nach) der Desinfektion noch zusätzliche Maßnahmen ergreifen sollten. Sehen Sie außerdem nach, ob Sie eine IDE-Datei benötigen. Falls ja, laden Sie diese auf eine Diskette herunter.

Laden Sie eine Notfallkopie von SAV32CLI herunter. Starten Sie diese Datei auf einem nicht infizierten Windows-Computer, um den Inhalt in einen SAV32CLI-Ordner auf einem Medium zu extrahieren, das schreibgeschützt werden kann. Kopieren Sie den erstellten SAV32CLI-Ordner auf ein Medium, das schreibgeschützt werden kann. Fügen Sie alle relevanten IDEs zu diesem Ordner hinzu und stellen Sie für die Diskette den Schreibschutz ein (auf einer CD/R oder CD/RW schließen Sie die Sitzung).

Schließen Sie nun alle Programme und Dienste und öffnen Sie eine Befehlszeile.

Unter Windows NT:

Windows 2000 und neuere Versionen

Geben Sie in der Eingabeaufforderung

E:

(E: ist dabei das Laufwerk ist, indem sich "SAV32CLI" befindet) ein.

Geben Sie anschließend Folgendes ein:

CD SAV32CLI

Geben Sie jetzt Folgendes ein:

SAV32CLI -DI -P=C:\VIRUSLOG.TXT

um alle festen Laufwerke zu desinfizieren.

Der obige Befehl startet SAV32CLI, das alle Verzeichnisse und Dateien einschließlich Unterverzeichnisse auf Ihrem PC überprüft. Infizierte Dateien werden bereinigt und ein Report darüber wird im Stammverzeichnis des C:-Laufwerks erstellt. SAV32CLI desinfiziert alle Dateien, die desinfiziert werden können.

Alle anderen Dateien müssen gelöscht werden. Einige davon wurden vom Virus abgelegt und müssen nicht wiederhergestellt werden. Andere sollten von Sicherungskopien abgerufen werden.

SAV32CLI -REMOVE -P=C:\REMOVLOG.TXT

Dieser Befehl schreibt einen Report in das Stammverzeichnis des C:-Laufwerks. Mithilfe dieses Reports kann überprüft werden, welche gelöschten Dateien aus Sicherungskopien wiederhergestellt werden sollten.

Wenn in Windows NT der Desinfektions- und Löschvorgang beendet sind, geben Sie Explorer ein, um den Windows Desktop neu zu starten.

Wenn in Windows 2000 (oder höher) der Desinfektions- und Löschvorgang beendet sind, starten Sie den Computer erneut in Windows.

Installieren Sie Sophos Anti-Virus oder installieren Sie Sophos Anti-Virus erneut und starten Sie eine Überprüfung aller Dateien, um sicherzustellen, dass der Virus nicht mehr vorhanden ist.

Systemwiederherstellung und Windows XP

Hinweis: Hiermit werden alle bereits eingestellten Wiederherstellungspunkte gelöscht.

Wenn der Virus nicht entfernt wurde, kontaktieren Sie den technischen Support von Sophos.

Infizierte Dateien werden möglicherweise nicht immer wieder in ihren Ausgangszustand zurückgesetzt. Es gibt keine Garantie, dass eine desinfizierte Datei korrekt funktioniert. Um Dateien wieder in ihren Ausgangszustand zu versetzen, sollten sie nach der Desinfektion von Sicherungskopien, neuen Medien oder einem virenfreien Computer abgerufen werden.

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4. Desinfizieren von Portable Executables unter Windows 95/98

Desinfizieren Sie PE-Programme unter Windows 95/98/Me und in DOS über DOS SWEEP mit dem -DIPE-Switch.

Laden Sie DOS SWEEP herunter, extrahieren Sie die Dateien und kopieren Sie diese in ein C:\Sophtemp-Verzeichnis auf Ihrem Computer. Fügen Sie alle relevanten IDEs dem Ordner hinzu.

Sehen Sie zuerst in den Wiederherstellungshinweisen der Virenanalyse nach, ob Sie vor (und nach) der Desinfektion noch zusätzliche Maßnahmen ergreifen sollten.

Bevor Sie DOS SWEEP unter Windows 95/98 ausführen, ist es unbedingt notwendig, dass Sie sicherstellen, dass sich der Virus nicht im Speicher befindet. Zu diesem Zweck müssen Sie die Desinfektion in einer 16-Bit-Umgebung ausführen, um sicherzugehen, dass der 32-Bit-Virus vollständig lahm gelegt ist.

Windows 95/98

5. Desinfizieren oder Entfernen von Portable Executables auf anderen Plattformen

PE-Programme sind Windows 95/98/Me/NT/2000/XP-Programme. Auf anderen Plattformen sollten Sie in den meisten Fällen die infizierten Dateien löschen und durch Versionen von Sicherungskopien, neuen Medien oder virenfreien Computern ersetzen.

DOS

NetWare

Kontaktieren Sie den technischen Support von Sophos.

3.3 Linux

UNIX

OS/2

OpenVMS

Details zur den Befehlszeilenparametern und den zugehörigen Sample-Batch-Dateien, finden Sie im Handbuch Sophos Anti-Virus für OpenVMS.

Hinweis: Sollten die Probleme weiterhin bestehen, kontaktieren Sie den technischen Support von Sophos.

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