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22. Juli 2009

Sophos Security Threat Report für das 1. Halbjahr 2009: 23.000 neu infizierte Websites pro Tag Missbrauch von Social Networks durch Cyberkriminelle nimmt weiter zu - USA hosten die meisten Web-Schädlinge - 89,7 Prozent Spam-Anteil bei geschäftlichen E-Mails

Sophos Security Threat Report, Juli 2009
Kostenlosen Sophos Security Threat Report downloaden.

Die Betreiber von Social Networking Websites, wie Twitter, Facebook und anderen, müssen ihre Systeme besser vor Cyberattacken schützen - so das Fazit des neuesten Security Threat Reports von Sophos, einem der führenden Anbieter von IT-Lösungen für Security and Data Protection. Den Analysen der SophosLabs, der weltweiten Forschungszentren von Sophos, zufolge nutzen Online-Kriminelle soziale Netzwerke mittlerweile in zweifacher Hinsicht: zum einen, um potenzielle Opfer zu identifizieren, und zum anderen, um diese direkt über Social Networks anzugreifen - sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld. Zwei Drittel der IT-Verantwortlichen in Unternehmen befürchten deshalb, dass Mitarbeiter zu viele persönliche Informationen in Social Networks preis geben und dadurch die IT-Sicherheit in Gefahr bringen. Rund 25 Prozent aller Unternehmen fielen bereits einmal Spam-, Phishing- oder Malware-Attacken zum Opfer, die von Social Networking Websites ausgingen.

Christoph Hardy, Senior Security Consultant bei Sophos: 'Die Bemühungen der Betreiber von Social Network Plattformen, immer mehr Mitglieder zu gewinnen, gehen auf Kosten des ausreichenden Schutzes ihrer bestehenden Kunden. Die großen Web 2.0 Unternehmen müssen ihre Systeme intensiv prüfen und entscheiden, wie sie die riesige Anzahl an Nutzern vor Viren-Attacken, Identitätsdiebstahl, Spam und Online-Betrügereien schützen. Die lockeren Zeiten sind für Social Networks längst vorbei - personenbezogene Informationen sind in Gefahr, da die Websites einfach nicht ausreichend vor kontinuierlichen Attacken geschützt sind.'

Die wichtigsten Ergebnisse des Berichts im Überblick

Im Sophos Security Threat Report finden sich die Ergebnisse zur Bedrohungslage zwischen Januar und Juni 2009 sowie die zu erwartenden Trends der Cyberkriminalität für das 2. Halbjahr 2009:

Fake anti-virus

USA hosten weiterhin die meisten Schadprogramme im Web

Im Jahr 2007 war China noch für mehr als 50 Prozent aller Web-basierten Schädlinge verantwortlich - seit 2008 führen die USA die Rangliste beständig an: Im 1. Halbjahr 2009 lag der Anteil der USA bei 39,6 Prozent (2008: 37,0 Prozent). In Deutschland wurden im 1. Halbjahr 2009 3,5 Prozent aller Web-Schädlinge gehostet und damit 1,2 Prozent mehr als im Vorjahr.

In folgenden Ländern wurden zwischen Januar und Juni 2009 die meisten Schadprogramme im Web gehostet:

Top malware-hosting countries

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Über Sophos

Mehr als 100 Millionen Anwender in 150 Ländern verlassen sich auf Sophos als den besten Schutz gegen komplexe IT-Bedrohungen und Datenverlust. Sophos bietet dafür Security- and Data-Protection-Lösungen an, die einfach zu verwalten, zu installieren und einzusetzen sind und dabei den branchenweit niedrigsten Total Cost of Ownership bieten. Sophos bietet preisgekrönte Verschlüsselungs- und Endpoint-Security-Produkte, darüber hinaus Lösungen für Web- und E-Mail-Sicherheit sowie Network Access Control (NAC). Das Angebot wird von einem weltweiten Netzwerk eigener Analysezentren, den SophosLabs, unterstützt. Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung gehört Sophos laut den Top-Analystenhäusern zu den führenden Unternehmen für IT-Sicherheit und Datenschutz und hat zahlreiche Branchenauszeichnungen erhalten.

Die weltweiten Aktivitäten von Sophos werden von Boston, USA, und Oxford, Großbritannien, aus geleitet. Weitere Informationen unter: www.sophos.de.